Hot News

Neues Jahr, neues Glück

Was sich 2018 ändert

2018

Neues Jahr,
neue Vorschriften für Unternehmen
... und neue Rechte für Verbraucher.
  
Dies gilt mittlerweile auch für die Digitalwelt.

Ob mehr Auskunftsrechte, Echtzeitüberweisung,
die neue Datenschutzverordnung
oder das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
  
– die Digitalwelt muss sich dieses Jahr auf einige Änderungen einstellen.

  1. Mediendienste können nun auch im europäischen Ausland genutzt werden. Kostenpflichtige Streamingdienste für Musik, Fernsehangebote und Videos konnten bisher nur innerhalb Deutschlands abgerufen werden, doch ab April 2018 wird jeder Nutzer seinen abonnierten Dienst ohne Einschränkungen und Zusatzgebühren für eine gewisse Zeit im EU-Ausland nutzen können. So ist auch im Urlaub oder im Auslandssemester für Unterhaltung gesorgt. Diese Vorschrift gilt jedoch nur für Bezahldienste – kostenlose Online-Angebote sind davon ausgenommen. 

  2. Überweisungen in Sekundenschnelle erhalten? Durch „SEPA-Instant Payments“ können Überweisungen in Echtzeit geschehen – in der gesamten Euro-Zone und egal wann. Dieser Service wird bereits seit November letzten Jahres bei einigen Banken angeboten. Auch das Zahlen in Supermärkten soll durch Smartphone-Apps einfacher und schneller werden.

  3. Auch das Bezahlen mit Kreditkarte macht ab diesem Jahr noch mehr Spaß:
    Die Gebühren beim Online-Shopping und im Laden entfallen europaweit. Für das Abheben mit Kreditkarte dürfen allerdings weiterhin Gebühren anfallen.

  4. Seit dem 1. Januar gelten auch alle Pflichten des NetzDG, des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes.
    Soziale Plattformen wie Instagram, Facebook und YouTube müssen es den Nutzern ermöglichen, sich auf dem jeweiligen Netzwerk über verbotene und illegale Inhalte beschweren zu können. Anschließend werden die Inhalte geprüft und direkt gelöscht, falls sich der Verstoß bestätigt.

  5. Ab Mai beginnt auch die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die die Verbreitung und Nutzung personenbezogener Daten in ganz Europa regelt. Davon profitieren besonders die Verbraucherrechte. Nutzer dürfen demnach verlangen, über personenbezogene Daten informiert zu werden und diese zu berichtigen bzw. zu löschen.

  6. Zu guter Letzt soll auch das digitale Antennenfernsehen in vielen Regionen erweitert werden. Im Frühjahr startet DVB-T2 beispielsweise in Osnabrück, Kaiserslautern und Erfurt. Ab Herbst kommen auch Regionen wie Gera, Trier und Chemnitz dazu.