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Additive Manufacturing als wichtiger Entwicklungstrend

GenLight mit positivem Beispiel voran

Additive Manufacturing.  
Noch nie davon gehört?

In der Kunststoffindustrie zählt dieser Vorgang mittlerweile zu den wichtigsten Entwicklungstrends der letzten Jahre. Allerdings lassen die heutigen Methoden der Produktentwicklung noch viel Luft nach oben.  

Durch die additive Fertigung werden völlig neue Möglichkeiten in der Kunststoffverarbeitung erschlossen, die mehr und mehr ihren Weg in die industrielle Anwendung finden.
 

Die Vorteile sind eindeutig:

besonders die Funktionsintegration und die Individualisierung stechen positiv hervor.
Dazu kommt die beinahe unbegrenzte Geometriefreiheit, mit der komplexe Strukturen wie zum Beispiels eine bionische Leichtbaustruktur hergestellt werden kann. Deshalb wird dieses Verfahren auch in der Fahrzeugindustrie zunehmend attraktiver.

Ein gutes Beispiel zur Veranschaulichung ist das Projekt GenLight des Entwicklungsdienstleisters Edag. Durch das neu entwickelte Scheinwerferkonzept kann nahezu komplett generativ gefertigt werden. Außerdem wird die LED-Kühlleistung dank bionischer Kühlkörper sogar gesteigert. Das alles wäre mit einem konventionellen Verfahren nicht möglich, denn die Bauteilkomplexität ist zu hoch.

Damit das alles funktioniert, muss allerdings die Bauteilkonstruktion dem Verfahren und dem Herstellungsprozess gerecht werden.
"Bei einem existierenden Bauteil, das für die Herstellung mit traditionellen Fertigungsmethoden ausgelegt wurde, bietet die additive Fertigung in der Regel kaum Vorteile," 
so Mirko Bromberger, Marketing Director von Altair.