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Neues Plastik macht Hoffnung

Forscher arbeiten an biologisch abbaubaren Kunststoffen

Bereits seit 1839, als Charles Goodyear aus Kautschuk Gummi herstellte, existiert Kunststoff.
Er spielt mittlerweile in allen Bereichen des Lebens eine Rolle, führt aber auf der anderen Seite zu einem gigantischen Müllproblem – die Forschung könnte helfen.  

8,3 Milliarden Tonnen Kunststoff wurden laut der University of Georgia und der University of California Santa Barbara bis 2015 weltweit produziert.
Nur 2 Milliarden wurden sinnvoll genutzt, 6,3 Milliarden endeten einfach nur als Müll. Von diesen wurden nur knapp zehn Prozent recycelt, 79 Prozent wurden am Ende auf Deponien gebracht oder achtlos in der Natur weggeworden.

Wenn der aktuelle Trend anhält, werden bis in 30 Jahren mehr als 13 Milliarden Tonnen Plastik an Orten landen, an die sie nicht hingehören, so die US-Forscher. 
 
Die Lösung des Problems könnten biologisch abbaubare Kunststoffe sein, die sich aus nachwachsenden Rohstoffen herstellen lassen. Polymere auf Basis natürlicher Stärke und synthetischen Polylactids, hergestellt aus Lactid oder Milchsäure, sind bereits auf dem Markt.

Abbaubare Polymere machen aber immer noch weniger als zehn Prozent des gesamten Kunststoffmarktes aus. Weitere Forschung kann dabei helfen die Herstellungskosten zu senken und dadurch den Anteil an abbaubaren Kunststoffen weltweit zu erhöhen.