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Ohne Angst in die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

Übergangsphase endet am 25. Mai

Nach der zweijährigen Übergangsphase ersetzt am 25. Mai 2018 die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) das Bundesdatenschutzgesetz.


In der DSGVO sind etliche Regelungen enthalten, die vielen IT-Abteilungen und Datenschutzfachleuten wohl schon bekannt sind, wie beispielsweise das Prinzip der Zweckbindung.  

Doch es gibt auch einige revolutionäre Neuerungen, wie das Recht auf Vergessenwerden, also den Anspruch, personenbezogene Daten zu löschen, wenn ein Verbraucher dies verlangt.

Und auch der Grundsatz der Datensparsamkeit wird in der neuen DSGVO verstärkt gefordert. So dürfen Unternehmen und öffentliche Einrichtungen nur die wirklich wichtigen Informationen einfordern, die für einen bestimmten Zweck unbedingt benötigt werden. 
 
Aber noch ist nicht jedes Unternehmen in Deutschland optimal auf diese Änderung gefasst, das belegen die Studien von IDC und der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit.

Im Sommer 2017 waren 44 Prozent der betroffenen Unternehmen noch nicht auf die Veränderung eingestellt, hatten sich noch nicht oder zumindest noch nicht ansatzweise mit der DSGVO auseinandergesetzt.
Allerdings sollten Unternehmen deshalb nicht in Hektik verfallen – sondern eine GAP-Analyse zur Hilfe nehmen. Denn wichtig ist, dass die Prüfinstanzen sehen, dass sich die Unternehmen mit der DSGVO auseinandersetzen.